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Sponsored Brands Kampagnen – Neue Funktionen

Seit April/Mai 2020 gibt es neue Funktionen für die Bannerwerbung, den sogenannten Sponsored Brands Ads (SBA). Wir haben das Ganze für Sie getestet und stellen die neuen Features kurz vor. Allen, die noch keine Erfahrungen mit Amazon Advertising haben, empfehlen wir die folgenden Leitfäden: Leitfaden für Sponsored Products, Leitfaden für Sponsored Brands, Leitfaden für Sponsored Display.

1. Bearbeitung laufender Kampagnen

Wir können dazu nur sagen: endlich! Auf dieses Feature haben viele, wenn nicht sogar alle Werbetreibenden gewartet. Es ist nun möglich bei bereits laufenden Kampagnen die beworbenen Produkte, die Headline/Überschrift und das Logo zu ändern. Die Änderung wird , wie bereits von der Erstellung gewohnt, zuerst überprüft, bevor die überarbeitete Kampagne ausgespielt wird.

Fazit Tolle Funktion, die es möglich macht, gut performende Kampagnen nicht archivieren oder pausieren zu müssen, wenn man eine Änderung vornehmen möchte.

2. Sponsored Brands Anzeigen auf Produktdetailseiten

Das ist nun etwas ganz neues und soll vermutlich, die noch eher unbekannten Stores mit zusätzlichem Traffic speisen und die Bekanntheit dieser erhöhen. Denn die Anzeige kann nur dann auf einer Produktdetailseite ausgespielt werden, wenn sie zu einer Store-Unterseite weiterleitet. Stores stehen hauptsächlich Herstellern zur Verfügung, wodurch es seit längerem wieder ein „Vendor-only“ Feature gibt.

Sponsored Brands Beispiel-Ad auf Produktdetailseite

Eine der beiden Vorschauansichten für Ads auf der Produktdetailseite

Fazit Potenzielle Kunden, die sich auf Produktdetailseiten befinden, befinden sich oftmals weiter in ihrem Kaufentscheidungsprozess, als welche die auf Ergebnisseiten angesprochen werden. Die Produktdetailseite ist also quasi die „letzte Chance“ den Interessenten vom eigenen Angebot zu überzeugen, bevor er den Kauf abschließt.

3. Benutzerdefiniertes Bild für mobile Anzeigen

Hierbei handelt es sich noch um ein Beta-Feature, welches schon vor dem 28. Mai verfügbar war, wir gehen trotzdem kurz darauf ein. Für Sponsored Brands Kampagnen, die auf Smartphones und Tablets ausgespielt werden, besteht jetzt die Möglichkeit eine benutzerdefinierte Grafik zu erstellen. Folgende Anforderungen sind dabei zu beachten:

Beispiele dafür, was erlaubt ist und was nicht finden Sie hier.

benutzerdefiniertes Bild - Sponsored Brands

So fügen Sie Ihrer Sponsored Brands Kampagne ein benutzerdefiniertes Bild hinzu

Fazit Nützliche Funktion, um die Ad individueller und ästhetischer zu machen. Das verwendete Bild ist in der Darstellung nämlich deutlich größer und fällt damit automatisch mehr auf. Wenn Sie außerdem eine bestimmte Store-Unterseite damit bewerben wollen, erstellen Sie doch speziell dafür eine solche Grafik. Einfach mal ausprobieren!

4. Sponsored Brands Headlines können jetzt übersetzt werden

Bei bereits aktiven Kampagnen können die Headlines jetzt übersetzt werden. Die möglichen Sprachen sind auf jeder Plattform begrenzt. In Deutschland steht einem englisch zur Verfügung, in Kanada französisch, in den USA spanisch, in Japan vereinfachtes chinesisch und Englisch und in Indien kann Hindi gewählt werden. Die Option finden Sie unter „Anzeigen“ in der jeweiligen Kampagne ganz unten. Zudem hat Amazon die Übersetzungsoption für Stores angekündigt, welche in den nächsten Monaten erscheinen soll.

Fazit Nützliches Feature, um englischsprachige Kunden gezielter anzusprechen.

5. Berichte per Mail erhalten

Es besteht jetzt die Option, sich die Berichte aus der Advertising Konsole per E-Mail zusenden zu lassen. Optional kann zwischen „jetzt“, „in Zukunft“ oder „Wiederkehrend“ gewählt werden. Man kann also beispielsweise 14-tägig die Berichte erhalten, ohne sich einloggen zu müssen.

Fazit Spart Zeit und sorgt bei aktiver Nutzung dafür, dass die Berichte in Vergessenheit geraten.

 

 

 

 

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